auf die Barrikaden zur Verkehrsrevolution …

eh … auf die B14 für die Verkehrswende – Sonntag, 14. Juli 2019, 14 – 16 Uhr, B14 bei Leonhardskirche in Stuttgart

Liberté, Égalité, Mobilité – Platz da! für eine andere Mobilität

Die B14 ist ein Symbol für die jahrzehntelange Verkehrspolitik in Stuttgart, eine Verkehrspolitik für die hochsubventionierte Automobilität, die uns Raum raubt und uns krank macht.
Schluß mit Umweltverpestung, kriminellen Machenschaften der Automobilindustrie und einer Politik, die wegschaut. Weg von der grotesken Autofixierung, hin zu neuen Wegen der Mobilität.
In Stuttgart ist der Verkehr einer der Hauptverursacher der CO2-Emissionen und trägt zur globalen Erwärmung bei. Wir sagen: Klimagerechtigkeit jetzt!
Platz da! für eine andere Mobilität, für eine Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer*innen.
Unser Auftrag an den neuen Gemeinderat:
Platz da! für einen würdigen Fußverkehr für ein fußgerechtes Stuttgart.
Platz da! Radfahren für Alle – auch Kinder und Senior*innen sollen sicher in Stuttgart Rad fahren können.
Platz da! für einen kostenlosen Öffentlichen Nahverkehr.
Für eine gerechte und gesunde Stadt!
Es ist Platz für alle da.
Wir packen unseren Picknick-Korb und nehmen mit: Baguette, Camembert, Sandwiches, Becher, Limo, Mensch ärgere dich nicht, Skateboard, Fußball, Cidre, Salat, Schach, Skat, Kuchen, Kaffee, Tee, Federball, Champagner, Hängematte …
Vergesst nicht eure Boulekugeln …

Freifahr-Aktion am Samstag, 18. Mai

Wir treffen uns am Samstag, 18. Mai 2019 um 17 Uhr auf dem Marienplatz in Stuttgart.

Kostenloser ÖPNV selber machen.
Als ein wirksamer Beitrag zu mehr Klimagerechtigkeit und gegen soziale Ausgrenzung. Ende Gelände für den hochsubventionierten motorisierten Individualverkehr, mit der Zurückeroberung öffentlicher Räume statt grotesker Autofixierung.

Ein Blick nach Talinn, Dünkirchen, nach Luxemburg zeigt, kostenloser ÖPNV ist machbar. Und kostenloser ÖPNV ist keine Frage der Finanzierung sondern eine politische Entscheidung für mehr Klimagerechtigkeit.

Freifahr-Training am 10. Mai

Am Freitag, den 10. Mai 2019 findet endlich mal wieder ein Freifahr-Training statt, 18 – 20 Uhr im SÖS-Treff, Arndtstr. 29 in 70197 Stuttgart.

Kostenloser ÖPNV selber machen.
Als ein wirksamer Beitrag zu mehr Klimagerechtigkeit und gegen soziale Ausgrenzung. Ende Gelände für den hochsubventionierten motorisierten Individualverkehr, mit der Zurückeroberung öffentlicher Räume statt grotesker Autofixierung.
Juristische Einführung ins gekennzeichnete Schwarzfahren und Besprechen von Aktionen.

solidarische Grüße

Heute, 6. April, findet der bundesweite Ratschlag zum Nulltarif in Kassel statt. Wir von Freifahren Stuttgart werden diesmal nicht dabei sein, deshalb eine Slideshow-Botschaft und solidarische Grüße an alle.

Mobilität ist keine Ware. Lasst uns gemeinsam für einen kostenlosen ÖPNV kämpfen. Kostenloser ÖPNV ist ein wichtiger und wirksamer Beitrag für eine andere Mobilität, für mehr Klimagerechtigkeit. Für eine gerechte und gesunde Stadt!

Wir sind heute bei „Wohnen muss bezahlbar sein“

Fahrkartenautomaten AUSSER BETRIEB

Zur VVS-Tarifreform: Seit heute, 1. April 2019, sind die Fahrkartenautomaten „AUSSER BETRIEB“. Der Öffentliche Nahverkehr ist kostenlos. Kostenloser ÖPNV ist ein wirksamer Beitrag zu mehr Klimagerechtigkeit und gegen soziale Ausgrenzung.

Die Umsetzung des kostenlosen ÖPNV mit der Reduzierung des Autoverkehrs wird sehr viel schneller und viel mehr CO2 einsparen, und für die Einhaltung der Grenzwerte für Stickstoffdioxid und Feinstaub sorgen als alle Umweltzonen und Fahrverbote.

Laut einer bundesweiten repräsentativen Umfrage möchten 71% der Bevölkerung einen kostenlosen ÖPNV.

Kostenloser ÖPNV macht das eigene Auto überflüssig, und niemand mehr muss aus finanziellen Gründen auf Mobilität verzichten.

Mit dem kostenlosen ÖPNV entsteht über Stuttgart hinaus ein zukunftsfähiges Modell für Mobilität für alle – als Ausweg aus der Sackgasse eines hochsubventionierten motorisierten Individualverkehrs. Die dafür notwendige Infrastruktur, Ausbau des ÖPNV, wird von allen getragen.

Die Stadt wird lebenswerter, solidarischer und gesünder. Es geht um saubere Luft und öffentlichen Raum, der nicht mehr von Autos besetzt ist – um öffentlichen Raum, den sich Menschen zurückerobern als Fußgänger*innen, Radfahrer*innen, als Spielraum und Lebensraum.

Ein Blick nach Talinn, Dünkirchen, nach Luxemburg zeigt, kostenloser ÖPNV ist machbar. Und kostenloser ÖPNV ist keine Frage der Finanzierung sondern eine politische Entscheidung für mehr Klimagerechtigkeit.

einfach machen: #freifahren

Unsere Antwort #freifahrenstuttgart auf VVS #einfachmachen zur Tarifreform ab 1. April 2019:

Für eine gerechte und gesunde Stadt! Kostenloser Nahverkehr ist ein wirksamer Beitrag zu mehr Klimagerechtigkeit und gegen soziale Ausgrenzung. Ein kostenloser ÖPNV stellt den Waren-Charakter von Mobilität in Frage. Er erkennt Mobilität als Grundbedürfnis an. Die dafür notwendige Infrastruktur wird von allen getragen. Die Stadt wird lebenswerter, solidarischer und gesünder. Es geht um saubere Luft und öffentlichen Raum, der nicht mehr von Autos besetzt ist – um öffentlichen Raum, den sich Menschen zurückerobern als Fußgänger*innen, Radfahrer*innen, als Spielraum und Lebensraum. Über Stuttgart hinaus entsteht ein zukunftsfähiges Modell für Mobilität für alle – als Ausweg aus der Sackgasse eines hochsubventionierten motorisierten Individualverkehrs. Für eine Stadt für Menschen!

Platz da! – für eine andere Mobilität am 14. April

Kommt zum Picknick auf die B14, am Sonntag, 14. April 2019. Von 14 – 16 Uhr gehört uns die Straße zwischen Charlotten- und Wilhlmsplatz, bei Leonhardskirche.

Wir suchen das Gelbe vom Ei. Mit Eierlauf, Faules Ei, lasst uns beim Eiertanz die Verhältnisse zum Tanzen bringen.

Läuft …

Kostenloser ÖPNV jetzt und sofort, für alle – auch für die vom Fahrverbot Betroffenen!
Und kostenloser ÖPNV ist keine Frage der Finanzierung sondern eine politische Entscheidung für mehr Klimagerechtigkeit.
Ein Blick nach Talinn, Dünkirchen, nach Luxemburg zeigt, kostenloser ÖPNV ist machbar.

Heute, 25.01.2019, hat die Fraktionsgemeinschaft SÖS-Linke-PluS einen Antrag zum Freifahren gestellt:

„Die Stadt stellt allen von Diesel-Fahrverbote betroffenen Stuttgarter_innen ein kostenloses ÖPNV-Ticket für die Dauer der Fahrverbote zur Verfügung.

Dieselfahrverbote sind das Ergebnis von jahrelangem Politikversagen und vorsätzlichem Abgasbetrug der Vorstände der Autoindustrie. Die Betroffenen von diesen Verboten sollen jetzt die Zeche für Politikversagen und Abgasbetrug bezahlen. Die Fraktionsgemeinschaft SÖS LINKE PluS setzt sich seit vielen Jahren für die Stärkung von Alternativen zum motorisierten Individualverkehr ein: Ein Ausbau und eine radikale Vergünstigung des öffentlichen Personennahverkehrs, einen rasanten Ausbau der Infrastruktur für zu Fußgehende und Radfahrende. Die Mehrheiten des Gemeinderats waren über all die Jahre nicht bereit, in die Alternativen zu investieren. Der Preis für diese Weigerung sind jetzt die gerichtlich angeordneten Fahrverbote.

SÖS LINKE PluS möchte damit ein Zeichen setzen, dass endlich über Alternativen diskutiert wird und nicht die immer gleichen Diskussionen über den Standort der Messstelle am Neckartor, die Höhe der Grenzwerte für Stickoxid und Feinstaub oder gar deren Sinnhaftigkeit geführt werden. Stattdessen müssen der ÖPNV, der Radverkehr und der Fußverkehr in den Vordergrund gerückt werden. Sie könnten einen Großteil des motorisierten Individualverkehrs ersetzen.“

Freifahrt mit Ansage

die Kontext: Wochenzeitung zur Freifahraktion am vergangenen Sonntag (20.01.):

Die Stadt Stuttgart sei mit ihrer Mobilität an ihren Grenzen angelangt, sagt auch Freifahrerin Andrea Schmidt und geht in Richtung U-Bahn-Unterführung, „die Luft hier macht krank.“ Politische Fantasielosigkeit, nennt sie es. Würden viel mehr Leute mit dem ÖPNV fahren, sagt sie, würde zusätzlich zu besserer Luft auch noch viel Fläche frei, die sinnvoll, sozial und gemeinschaftlich zu nutzen wäre. „Was man da alles machen könnte!“ Im Hintergrund singt eine Frau: „Fahrt mit der Bahn, fahrt mit der Bahn, oder wir werden alle sterben …“

Dabei klappt es doch andernorts auch mit der freien Fahrt in Bus und Bahn – Tübingen erprobt das Modell zumindest einen Tag in der Woche, Luxemburg hat eben erst beschlossen, ab 2020 landesweit keine Fahrpreise mehr zu erheben.