Ohne Ticket in den Öffis – und dafür hinter Gitter

Fahren ohne Fahrschein ist in Deutschland eine Straftat. Tausende Menschen landen jedes Jahr im Gefängnis, weil sie sich kein Ticket für den öffentlichen Nahverkehr leisten konnten. Bis zu ein Jahr sitzen die Leute in Haft.

Betroffen sind überwiegend arbeitslose Menschen (87%), Menschen ohne festen Wohnsitz (15%) und mit Suizidgefährdung (15%).

Der Straftatbestand wurde 1935 von den Nazis eingeführt. Bis heute werden dadurch Menschen fürs Fahren ohne Fahrschein häufig härter bestraft als z.B. Menschen, die angetrunken Auto fahren. Denn dies wird meist nur als Ordnungswidrigkeit geahndet.

Niemand darf wegen fehlender Tickets in Haft landen! Deswegen fordern wir, dass §265a StGB von 1935 gekippt wird. Fahren ohne Fahrschein muss zur Ordnungswidrigkeit herabgestuft und langfristig eine kostenlose Nutzung des ÖPNV ermöglicht werden!Außerdem müssen Verkehrsunternehmen aufhören, Menschen zu verfolgen, die ohne Fahrschein fahren.

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mehr Infos bei FRAGDENSTAAT

 

ÖPNV FÜR ALLE

Am 1. April wollen wir gemeinsam und verantwortlich gegen die Erhöhung der Ticketpreise und für einen kostenlosen ÖPNV auf die Straße gehen.

Donnerstag, 1. April, 18 Uhr, Rotebühlplatz

Die Abwägung, in „Coronazeiten“ eine Kundgebung zu veranstalten, haben wir sehr sorgsam getroffen. Wir sind uns der gesellschaftlichen Verantwortung bewusst, die Ausbreitung des Virus nicht weiter zu unterstützen. Gleichzeitig sind wir uns der Verantwortung bewusst, auf gesellschaftliche Missstände nicht trotz, sondern gerade während einer Pandemie aufmerksam machen zu müssen und dagegen zu protestieren.

Platz da! Picknick auf der B14 #autokorrektur

Kommt am Sonntag, 20.09.2020, 15-17 Uhr, zum Picknick auf die B14 zwischen Charlotten- und Wilhelmsplatz in Stuttgart.

#autokorrektur in Stuttgart
Die B14 ist ein Symbol für die jahrzehntelange Verkehrspolitik in Stuttgart, eine Verkehrspolitik für die hochsubventionierte Automobilität, die uns Raum raubt und krank macht. Rosensteintunnel, Nordostring, Filderauffahrt – wer Straßen sät, wird verkehr ernten. Schluß jetzt – für eine Stadt für Menschen.
In Stuttgart ist der Verkehr einer der Hauptverursacher der CO2-Emissionen und trägt zur globalen Erwärmung bei.

#autokorrektur im Danni
Seit 40 Jahren wehren sich Menschen und Initiativen gegen das unnütze Großprojekt A49. Momentan besetzen Aktivist*innen den Dannenröder Wald, um die Rodung zu verhindern.
Eine Autobahn bauen 2020, hallo geht´s noch?

Wir brauchen eine #Autokorrektur. Jetzt. Hier in Stuttgart und für den Danni.

Weg von der grotesken Autofixierung, hin zu neuen Wegen der Mobilität. Platz da! für einen würdigen Fußverkehr – für Radfahren für Alle – für einen kostenlosen Öffentlichen Nahverkehr.
Für eine sozial- und klimagerechte Stadt!
 
Diesmal kommt die Kidical Mass zu Platz da!
Und von 14-18 Uhr machen Radentscheid und Greenpeace eine Popup-Bikelane auf der B14, zw. Oper und Eberhardstraße.
 
Also packt euren Picknick-Korb ….

ordoliberal, neoliberal, katastrophal

Lieber Winfried Kretschmann,

anstatt eine #Abfckprämie zu fordern, würde Ihnen, die sofortige Umsetzung eines kostenlosen ÖPNVs besser zu Gesicht stehen. Oder?

Staatliche finanzielle Hilfe für die Automobilbranche zu fordern, die in Kurzarbeit ist und weiterhin Bonis und Dividenden auszahlt, geht`s noch?
Klimagerechtigkeit? Verkehrswende?
Support your local planet.
#freifahrenstuttgart #fighteverycrises #nulltarif #verkehrswende #klimagerechtigkeit

Für eine sozial- und klimagerechte Stadt!

#Maske auf jetzt

Verkehrsminister Winne Hermann weist in Stuttgart auf Maskenpflicht im Öffentlichen Nahverkehr hin.

„Wir haben Angst, dass die Leute … wieder ins Auto steigen, dann hätten wir einen doppelten Schaden, Umweltschaden und Corona-Schaden. Das wollen wir vermeiden.“

#MASKE AUF

Ab morgen, Montag, den 27. April 2020, gilt Maskenpflicht im Öffentlichen Nahverkehr. Mit der Freifahren-Maske gibt´s hier in Stuttgart den kostenlosen ÖPNV!

Wäre doch wunderbar, denn kostenloser Nahverkehr ist ein wirksamer Beitrag zu mehr Klimagerechtigkeit und gegen soziale Ausgrenzung. Fight every crises.

Für eine sozial- und klimagerechte Stadt!

Tunneltanz statt Tunnelblick

Platz da! Für eine andere Mobilität. Kommt am Sonntag, den 8. Dezember 2019 am internationalen Tag gegen unnütze Großprojekte auf die B14 in Stuttgart.

Von 14 – 16 Uhr gehört uns die Straße zwischen Charlotten- und Wilhelmsplatz: Tunneltanz statt Tunnelblick.

Weiterhin wird in Stuttgart an den Dinos Stuttgart 21 und an der Automobilität festgehalten.

  • Stuttgart 21 ist ein unnützes Großprojekt, das Bahninfrastruktur zerstört, ein Projekt das öffentliche Gelder in private Taschen umverteilt.
  • Die B14 ist ein Symbol für die jahrzehntelange Verkehrspolitik, eine Politik für die hochsubventionierte Automobilität.

Weg von der grotesken Autofixierung, hin zu neuen Wegen der Mobilität. Platz da!  für einen würdigen Fußverkehr – für Radfahren für Alle – für einen kostenlosen Nahverkehr.

Für eine sozial- und klimagerechte Stadt!

Wir nehmen mit: Sprühkreide, Becher, Skateboard, Punch, Schach, Kuchen, Sandwiches, Kicker, Tee … was ihr so braucht.

Kein Freifahrschein für die Strategen und Macher der Autobranche!

Pressemitteilung vom 22. Oktober 2019:

Freifahrprotestaktion zum Autogipfel: Kein Freifahrschein für die Autolobby!

Das parteifreie Bündnis SÖS und Freifahren Stuttgart laden am Freitag, den 25. Oktober 2019 zu einer Freifahraktion ein. Treffpunkt ist um 12.30 Uhr an der Mahnwache am Stuttgarter Hbf. Gemeinsam fahren wir frei zur Demo und Kundgebung „Klimakiller auf den Mond“ gegen den Autogipfel in Stuttgart-Zuffenhausen.

„Wir demonstrieren für eine andere Mobilität, doch andere Mobilität bedeutet nicht die Antriebsart der Autos auszutauschen“, begründet Paul Russmann, Bezirksbeirat von SÖS, den Aufruf zur Freifahraktion: „Wir kämpfen für einen kostenlosen Nahverkehr und für mehr Klimagerechtigkeit.“

„Schon der Titel des Autogipfels ‚Wie kommen die Innovationen auf die Straße? Bleibt der Fahrspaß zukünftig auf der Strecke?‘ ist der pure Hohn im Angesicht der Klimakrise“, kritisiert Andrea Schmidt von der Initiative Freifahren Stuttgart.

Auf völliges Unverständnis stößt bei Andrea Schmidt auch das Nicht-Stellen eines Antrages durch die Linken auf kostenlosen Nahverkehr bei den anstehenden Haushaltsberatungen im Stuttgarter Gemeinderat: „Was reitet Die Linke? Auf Bundesebene fordert sie den kostenlosen öffentlichen Nahverkehr an 365 Tagen als einen wichtigen Bestandteil ihres Klimakonzeptes.“ Schmidt fordert den Stuttgarter Gemeinderat auf, „mutig dem Beispiel Luxemburgs zu folgen, wo ab 2020 der kostenlose ÖPNV eingeführt wird.“

Doch der Veranstaltungsort des Autogipfels ist für Schmidt und Russmann gut gewählt: Porschemuseum. „Ab ins Museum mit euren Innovationen, Fahrspaß, Connectivity, E-Mobility – Fahrkartenautomaten dazu und gut“, fordern sie unisono. Für Schmidt und Russmann ist der kostenlose, solidarisch finanzierte ÖPNV ein wichtiger Baustein für eine soziale und klimagerechte Mobilität mit weniger Autos und mehr Lebensqualität für alle, ein Weg aus der weltweiten Sackgasse des motorisierten Individualverkehrs.

aus Programm vom Handelsblatt-Autogipfel 2019 zu Gast bei Porsche

Ab ins Museum!

Vom 23. und 25. Oktober findet der Autogipfel im Porschemuseum in Stuttgart statt. Wir sagen: „Klimakiller auf den Mond, das ist Raumfahrt, die sich lohnt.“

Unter anderem wird während des Autogipfels gefragt: „Hausaufgaben gemacht?“ Wir sagen: „Nein, sitzen, sechs, Ola Källenius, Oliver Blume, Michael Lohschneller, Oliver Zipse.“ Was habt ihr nicht verstanden?

Bleibt doch einfach im Museum, da gehört ihr hin mit euren „Innovationen, Fahrspaß, Connectivity, E-Mobility“, Fahrkartenautomaten dazu und gut.

„Wir kämpfen für mehr Klimagerechtigkeit und eine andere Mobilität, für einen kostenlosen Nahverkehr. Andere Mobilität heißt nicht, die Antriebsart des motorisierten Individualverkehrs auszutauschen.“

Kommt am Freitag, 25. Oktober, um 12.30 Uhr zur Mahnwache, dann fahren wir gemeinsam frei zur Demo, Kundgebung und mehr … #Kesselbambule